Wochenende 2024 in Nancy – ohne Heidi

Letze Änderung am 26. August 2026 um 10:21

28. Juni 2024 – Fahrt nach Nancy

Abfahrt Freitagmittag um 12:00 und war kurz nach 15 Uhr Ankunft im Hotel. Hier habe ich noch einen Parkplatz im Untergeschoss dazu gebucht für 30 €. Zuerst habe ich etwas ausgeruht, um später zum Stanilaus Platz zu gehen. Allerdings bin ich fast eineinhalb Stunden herumlaufen, ohne ihn zu finden. Die Anweisung der Dame von der Rezeption hatte ich so verstanden: bis zur Kirche, dann links. Es war aber das andere links. Ich hätte rechts abbiegen müssen.

Als ich das endlich kapierte hat es funktioniert.

Auf dem Platz wählte ich zufällig ein Café aus, nahm an einem Tisch an einer Laterne Platz, den ich den ganzen Abend nicht mehr verließ. Zuerst bestellte ich zwei Kugel Eis (Schokolade und Pistazie). War nicht das allerbeste, aber es hat geschmeckt. Später nahm ich noch einen Espresso.

Im Verlauf des Abends war ich froh meine Weste mit genommen zu haben. Denn bis 22:45 wurde es ziemlich frisch. Und dann begann die Lightshow – sehr beeindruckend.

Ob die Bilder/Videos etwas geworden sind, werde ich wohl erst zu Hause sehen. Die WiFi-Übertragung dauert ewig.

Sa. 29. Juni – Spaziergang entlang des Flusses und Museum

Der Tag beginnt mit einem für mich reichlichen Frühstück. Ich will ja nicht die ganzen verlorenen Kilo gleich auf einmal zusetzen.

Als Tagesziel habe ich das „Museé des baux Arts“ ausgesucht. Und das befindet sich – wie sollte es anders sein – am Place Stanislas. Diesmal suchte ich einen alternativen Weg aus, der mich zunächst entlang eines Flusses unter Linden führte. Danach noch durch einen kleinen Park. Auf der Straße konnte man dann in der Ferne schon das Stanislas Denkmal sehen. Der Weg war trotzdem anstrengend und als ich am Platz war habe ich beim Personal eines Cafés nach einem Glas Wasser gefragt. Damit hab mich erstmal ausgeruht. Später nahm ich noch einen Espresso. Dazu kam nochmal eine Caraffe d’eau, die ich komplett ausgetrunken habe. Anschließend musste ich den gesamten Platz queren, um zum Museum zu gelangen. Am Eingang wurde der Inhalt meiner Handtasche untersucht, konnte aber gleich weiter zur Billeterie gehen. Der freundliche Kartenverkäufer fragte, ob ich berechtigt zu einem reduzierten Tarif sei und der Blick auf die Liste zeigte, dass mein Alter ausreicht: ab 65 gibts Ermäßigung.

Zunächst ging es die Treppe hoch in den zweiten Stock. Und das erste Bild, das ich sah, war ein monumentaler Rubens. Die anderen bekannten Maler, die eine App mir zeigte, habe ich nicht gefunden.

Nach fast drei Stunden war ich durch und habe mir ein Restaurant gesucht. Auf den Tischen lagen nur Menükarten mit Frühstück aber die freundliche Bedienung brachte die große Karte und ich bestellte eine Quiche Lorraine mit grünem Salat.

Wenn schon Lothringen dann Quiche Lorraine!

Danach ging ich zurück zum Hotel und habe mich auf dem Zimmer erholt.

So 30. Juni 2024 – Regentag ab nach Hause

Von den Unwettern der vergangenen Nacht habe ich nichts mitbekommen. Meine App zeigte heftige Blitze, aber offensichtlich zeigte mein Fenster in die falsche Richtung. Jedenfalls habe ich gut geschlafen. Am nächsten Morgen, als ich im Bad fertig war, habe ich den Koffer gepackt, alle sonstigen Sachen verstaut und mit dem Aufzug ins Parkdeck zum Auto gebracht. Danach bin ich Frühstücken gegangen. Heute habe ich die Eier probiert – keine gute Idee – nach gebackenem Ei schmeckte es jedenfalls nicht. Es war lediglich eine undefinierte, gelbe Masse. Der Speck dagegen war gut. Abgerundet wurde das Frühstück mit Nutella und Aprikosen-Marmelade. Mit den zwei Scheiben Brot war ich aber auch schon satt.

An der Rezeption habe ich meine Abreise verkündet. Da schon alles bezahlt war, habe ich nur um die Rechnung gebeten, die per E-Mail mir zugeschickt wird.

Die Wetteraussichten für diesen Sonntag waren äußerst bescheiden – den ganzen Tag nur Regen – also da hatte ich keine Lust in der Stadt bummeln zu gehen. Ist zwar schade, aber was solls. Und somit habe ich meine Heimfahrt in die Google Maps eingegeben – diesmal wählte ich den Weg über Metz und Saarbrücken.

Es hat die ganze Zeit während der Fahrt geregnet. Kurz vor Frankenthal hat Daniela angerufen und wir haben geredet. Beinahe hätte ich noch den Abzweig A6 – A61 verpasst. Das Gespräch mit Daniela dauerte bis Speyer, dann hat sie mich an Erik weiter gereicht. Mit ihm sprach ich bis nach Hause.

Dort bin zehn vor Zwölf angekommen. Den Koffer und Fotorucksack hineingebracht und auch gleich angefangen zu sortieren. Ungebrauchte Tops zurück in den Schrank, Schmutzwäsche in den Korb.

Zum Kochen hatte ich keine Lust, ich habe mich mit etwas Obst begnügt. Die restliche Zeit des Tages habe ich vorm Fernseher verbracht. Heute fand in Portland USA ein Rennen der Formel E statt, das um 22:50 in DF1 übertragen wurde.

In Memoriam Heidi
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