Heidis Urne ist am 17. April 2024 im Friedwald Schwaigern an einer großen Eiche im kleinen Kreis von Familie und Freunden beigesetzt worden
Wir haben uns um 15:30 am Parkplatz 2 getroffen und sind zusammen mit dem Förster zum Baum gelaufen. Für den Weg hatte ich als musikalische Begleitung die „Arlésienne Suite“ von Bizet herausgesucht. Dies war unsere Musik, wenn wir im Auto in den Urlaub gefahren sind.
Am Grab haben wir einige Zeit der Trauer verbracht, während dessen ich Heidis Lieblingsmusik abspielte. Aus „Der Möwe Jonathan“ „Skybird“ und „Flight of the Gull“, zwei Titel von Elvis „Don’t cry Daddy“ und Amazing Grace“, „Halleluja“ gesungen von Andrea Bocelli und Erinnerung gesungen von Angelika Milster.
Und zum Schluss habe ich die Abschiedsrede für Heidi vorgetragen, an der ich einige Tage gearbeitet hatte, zwar mit vielen Unterbrechungen, aber letztendlich habe ich es geschafft und musste nicht auf die Aufnahme zurückgreifen, die ich sicherheitshalber gemacht hatte.
Diese Eiche ist nun ein Rückzugsort für mich, um mit Heidi zu reden und ihr nahe zu sein. Sehr gerne fahre ich auch dorthin, um mit ihr gemeinsam zu frühstücken
Das Ziel war Davos, Glacier-Express und Bernina-Express.
Aus Heidis Urlaubstagebuch:
Unsere erste Busreise
28. Juli 2009. – Anreise und Schatzalp
Warten aufs Taxi
Wir wurden wie vereinbart am „Rastplatz Mönchberg“ an der A5 abgeholt. Dorthin waren wir mit dem Taxi gefahren. Der Bus war von einem Thüringer Busunternehmen aus Sondershausen. Die ersten Reisenden kamen aus Darmstadt, dann hat er uns aufgenommen und anschließend kamen Mitreisende in Karlsruhe und Pforzheim dazu. Unsere Abfahrt war 8:05, um 19:20 ca. 20 Minuten Pause Raststätte Sindelfingen, um 12:30 1/2 Stunde Pause im Hegau.
Der Bus war bequem und gut ausgestattet mit Klimaanlage, Toilette und kleiner Bordküche. Zur Mittagspause gab es heiße Würstchen mit Brot und Senf (Der Busfahrer hatte extra Würstchen aus Thüringen dabei). Man konnte auch Suppe = 5 Min. Terrine bekommen. Es war auch jederzeit möglich, Getränke zu kaufen von Wasser über Kaffee, Cappuccino bis Bier und Sekt.
Bei der Mittagspause hatte man einen tollen Blick über die Hegau-Berge, z. B. Hohentwiel.
Danach ging es weiter Richtung Maienfeld, Davos. Ankunft im Hotel Central Sport- und Wellnesshotel. Ein schönes Zimmer mit Bad, WC, Balkon, TV usw.
Um 18:00 war Begrüßung und Einführung und wir erhielten Davos Inclusive Card s.o.
Um 18:30 gab es Abendessen: Sellerie-Maronicremesuppe, Kalbspojarski (Frikadellen) an Rahmsauce, Farfalle, Glasierte Rübli.
Danach sind wir noch auf die Schatzalp gefahren, mit einer Standseilbahn auf 1861 m. Dort oben steht das ehemalige Sanatorium (und jetzt Hotel) bekannt aus Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“. Zum Abschluss dort oben ein schönes Glas Rotwein – „Brilliando“.
29. Juli 2009 – Glacier Express
7:30 Abfahrt nach Chur. Zuerst natürlich Frühstück vom Buffet. Dies war ziemlich reichhaltig, aber es gab keine Brötchen (nach meiner Frage danach, dies sei eine Anordnung der Direktion). Viele Sorten Brot, das man sich auch noch selbst schneiden musste, dazu noch Croissants. Gabi war ziemlich enttäuscht deswegen. Ich habe aber die Brotauswahl genossen, habe mir auch immer ein Brot für unterwegs gerichtet.
Nach der Busfahrt nach Chur bestiegen wir den „Glacier Express“ nach Andermatt. s.oben
Die Fahrt war ziemlich beeindruckend durch diese tolle Landschaft. Leider saßen wir auf der falschen Zugseite, also nicht mit Blick auf den jungen Rhein. Aber trotzdem ein Erlebnis.
In Andermatt endete die Zugfahrt und wir fuhren mit dem Bus, der dort schon gewartet hat, weiter nach Luzern. Die Zugfahrt dauerte übrigens von 8:45 ab Chur bis 11:30 Ankunft in Andermatt.
13:20 waren wir in Luzern und hatten bis 16:00 Zeit entweder an einer Stadtführung teilzunehmen, oder ein eigenes Programm durchzuführen. Wir haben dann allein einen Rundgang gemacht. Luzern und der Vierwaldstättersee sind auch ganz schön. 16:20 war dann wieder Abfahrt nach Davos – an 19:10.
AE am zweiten Tag: Salatbuffet (reichhaltig), Gebratene Maispouletbrust an Pommery-Senfsauce, Eierspätzli, Rahm-Kohlrabi, Biskuitomelete mit Früchten.
30. Juli 2009 – Bernina-Express
Wieder sehr früh aufgestanden und zum Frühstück. Abf.m.Bus 7:20 über den Flüelapass nach ST. Moritz (8:45). Dann hatten wir bis zur Abfahrt 9:40, Zeit uns etwas in St. Moritz umzusehen. Auch ganz schön, aber teuer. Wir konnten auch das Hotel bewundern, in dem der „Bobbele“ geheiratet hat. Ganz schön teure Absteige. Dann endlich weiter mit dem Bernina-Express (s.oben) nach Tirano in Italien.
In Tirano ging es zum Italiener zum Mittagessen (Quatsch, Tirano ist ja in Italien)
G: Bresaola (so eine Art Bündner Fleisch), danach Buchweizennudeln.
H: Zwiebelsuppe, Nudeln Arabiata. war alles recht gut.
Danach ein kleiner Bummel zu einem Markt wo wir Käse kauften. Dann dies Rückfahrt mit dem Bus nach Davos (s.Programm). Unterwegs wurde auch mal angehalten, zuerst um einen der Bernina-Züge zu fotografieren, und auch auf einem Pass, um Fotos der beeindruckenden Landschaft zu machen.
Die Fahrt mit den Bernina-Express in den großen Panoramawagen war wirklich ganz toll. Es gab viel zu sehen an Häusern, Bergen, mit und ohne Schnee, Blumen und jede Menge Landschaft. Sogar Kühe, die ich in Davis vermisst hatte. Anscheinend waren die aber erst in 2000 m Höhe zu finden. Danach AE im Hotel: <Gemüsecreme Suppe, Schweinsbraten aus dem Ofen, Rahmpolenta, Wirsing, Bayrische Creme auf Pfirsichsauce.
An diesen beiden Tagen waren wir vor lauter Programm am Abend ziemlich erschossen und haben uns auf unser Zimmer verzogen.
31. Juli 2009 – Jakobshorn und Schatzalp – Alpinum
An diesem Tag wurde fakultativ eine Fahrt zur Via Mala und weiteren Zielen angeboten, an der wir aber nicht teilnehmen wollten. Wir haben unser eigenes Programm gemacht. Es war der einzige Tag der nicht so sonnig wie die beiden vorhergehenden war. Es hatten sich tief hängende Wolken gebildet. Trotzdem sind wir mit der Seilbahn(1 x Umsteigen) auf das Jakobshorn gefahren, 2590 m hoch. Und siehe, über den Wolken war die Sonne. Ein toller Rundblick über das umliegende Bergpanorama. Danach wieder runter nach Davos.
Kurzer Besuch bei „Vögele Schweiz“, T-Shirt für Gabi gekauft. Danach waren wir essen, wieder italienisch.
G. hatte einen schönen Teller mit Zucchini-Auberginen. Spießchen in Walnussgroße an roter Pfeffer-Rahmsauce und gebackenem Camembert. „Sehr gut“.
Mir war nach Spaghetti mit Gambas zumute. Danach fuhren wir nochmal zur Schatzalp hoch, um das „Alpinum“ zu besuchen. Eigentlich war auch ein kleines Alpinum im Hotelgarten angelegt mit Blumen und vielen verschiedenen Kräutern. Dort blühten gerade die Pfingstrosen und ein paar andere Frühlingsblühern. Jemand hatte uns erzählt, dass 2 oder 3 Wochen vorher noch Schnee lag. Deshalb waren etliche Pflanzen auch ziemlich zerdrückt. Am Hotel war ein kleiner abgetrennter Bereich mit allen möglichen Kräutern der nicht betreten werden durfte, mit einer Ausnahme, wir haben einen Koch beobachtet, der mit Schere bewaffnet dort Kräuter für die Hotelküche organisierte.
Weiter dann zum großen Alpinum weiter oben am Berg. Sehr steiler Aufstieg an einem Wildbach entlang, aber sehenswerter Alpenflora und viele Schmetterlinge. Zum Abstieg wählten wir dann einen einfacheren Weg.
Noch ein kleiner Rundgang im Hotel, dann wieder Abfahrt.
AE im Hotel: Salatbuffet, paniertes Pangasius Filet (habe mir noch Zitronen bringen lassen) auf pikanter Sauce, Kefen (Zuckererbsenschoten) Burgel (arab. für einen besonders aufbereiteten Weizen), kleine Windbeutel mit Vanillerahm und Kaffeeglace.
Mit dem Hotel waren wir recht zufrieden, sogar unsere Nachthemden wurden als Herzchen oder Schmetterlinge auf dem Bett drapiert. Es war zwar ein Nichtraucherhotel, aber auf dem Balkon durfte geraucht werden. Allerdings hätte man zu e Stühlen noch ein kl. Tischchen stellen können.
Das Essen war vom Geschmack her sehr gut, allerdings fehlte es mir an der Deko. Ein bischen Petersilie oder Schnittlauch wäre nicht verkehrt gewesen. So sah alles etwas lieblos aus.
Am Freitagabend gingen wir dann noch etwas auf die Straße, weil wir Musik und Getümmel gehört hatten. Es fand ein Straßenfest statt mit vielen Ständen und kleinen Veranstaltungen. Ich habe sogar am Casino ein bisschen Black Jack gespielt, zum Glück aber nicht um Geld.
1. August 2009 – Heimreise
Rückfahrt nach Hause. Abfahrt 8:25, nochmal am Bodensee entlang (hätte man weglassen können) Davos Richtung St, Gallen über Rohrschach, Romanshorn, Konstanz, Kreuz Hegau, Stuttgart, Pforzheim, Karlsruhe. Ab Karlsruhe fuhren wir mit dem Zug nach Bad Schönborn und von da, nach Hause mit dem Taxi.
Alles in allem war es ein sehr schöner Kurzurlaub
☆ ★ ☆ ★ ☆
— soweit Heidis Bericht —
—ergänzt mit meinen Fotos und Kommentaren (in blau) —
Übernachtung Hotel Aurore, Bourges (Richtung Orleans Vierzon)
AE Vorspeise Büfett / Salat Nicoise,
Hühnerfrikassee mit Oliven, Kartoffelgratin, Bohnen,
Lammkotelett “ „
(beides teuer, nicht besonderes)
Weiter nach Frühstück (Büffet) 8:45
Richtung Châteauroux, Poitiers → Autobahn bis Saintes, Picknick a. Autobahn
Ankunft Île d’Oléron 15:00
Fr. 6. Sept.
Umgezogen in anderes Zimmer m Bad, Balkon
Tag am Strand, Spaziergang z. Ort, sehr warm, 2x gebadet
ME am Strand, Käse, Trauben, Wasser
AE im Ort Fischsuppe, 1/2 hähnchen Pommes frites, gr. Salat
Paella mit Meeresfrüchten, gut viel Arbeit, dann kalt. Aperitif Pineau, gut Weißwein von der Insel gut
Sa. 7. Sept.
Vorm. etwas eingekauft Lm., Stand auf der anderen Inselseite = Sandstrand angeschaut
Baden, Strand faulenzen.
AE Fisch 1 x Ceteaux, 1 x Kabeljau garn. mit Gemüsen feine Saucen, Käse, 1x Crème Caramel, 1x Schokotorte Gateau de Choc. sehr gut
So. 8. Sept
Spaziergang, Strand faulenzen, etwas kühler windig
AE in La Gaîeté
G: Mouclade charantaise, Muscheln Sahnesauce m Curry gut
Fisch= Bar Grillé
H: Fischsuppe, Miesmuscheln m. Pommes frites / auch gut
Mo. 9. Sept. Leuchturm Chassiron
Fahrt zum Leuchturm Chassiron, 224 Stugfen nach oben, toller Fernblick, etwas über die Insel gefahren.
St.Pierre „Totenlaterne“, Supermarkt eingekauft.
Vogelpark besucht, nicht besonders gepflegt.
AE: La Chaloupe
G: Terrine de poissons(Fischpastete) Lasagne Fruit de Mer
H: Menue 1. Salat m. Räucherlachs u. Hering, Carpachio m. Basilikum, Ile flottant Wein der Insel 2. Aperitif / Pineau gab es Krabben – mini
Di. 10. Sept.
Fahrt nach Chateau d’Oleron, Zitadelle besichtigt, Riesenanlage leider im 2.Weltkrieg zerstört. Darin Ausstellung über Besiedlung von Kanada, Louisiana usw. durch Frankreich Interessant. Im Ort Chateau große Fuchsienbüsche und Büsche v. Passionsblumen mit Früchten. Auch etliche Feigenbäume m. Frucht
Nachmittag am Strand auf anderer Inselseite gegenüber Île de Ré. Kilometerweiter Sandstrand hinter hohen Dünen. Gut zum Schwimmen
AE: Le Chaloupe
Avocado m. Krabben Marmite Pêcheur (Fischtopf m. Arbeit) Gateau Chocolat
Avocado vinigrette, Bavette m. Nudeln, Käse
Aperitif Pineau, Weißwein von der Insel
Mi. 11. Sept.
Fahrt nach Le Trojan, Strand angeschaut, langer Sandstrand. Zum. Port des Salines
ME: gebackene Austern in Sahne mit Lauchstreifen, Mouclade (Muscheln in Currysauce) Kaffee / Sehr gut
Nachmittag Strand, baden wenig Wellen, wenig Wind
AE im zimmer, Vorräte, ! Fl. Wein (rot) getrunken
Schnupfen.
Do. 12. Sept.
Wetter schön nicht zu heiß vormittags am Strand verbracht. Nachmittags etwas kühler, im Ort gewesen. Schiffausstellung besucht. Modelle von 400 Jahren Segelschiffe, eher detailgetreu.
AE: La Chaloupe Fischsuppe G: Fisch / Maigré braisos au four H: Salat mit Räucherfischen danach 1x Zitronentorte , 1x Tarte tatin = rundes Törtchen mit gek. Birnen (warm) oben Vanilleeis u flüssiger Karamel / Weißwein d. Insel, 2x Pineau 1 kl. Fl. Gamay rot
Fr. 13. Sept.
Vormittags zum Vogelpark in den Marennes, sehr schön angelegt. Dann nach Boyardville, spaz. am Hafen. Einkäufe (Supermarkt und Wein)
ME in Boyardville: G: Pizza u. Gorgonzola H: Menue / Calamares in Ausbackteig, gek. Schinken in Marsalasauce m. Rosinen Spaghetti, 1 Crêpe mit Zucker Cidre, Wasser, Café
Sa. 14. Sept.
Vormittag in Ort gelaufen, Halle der Fischversteigerung angeschaut. Rest des Tages am Strand, baden, faulenzen Wetter sehr warm, wenig Wind. ME am Strand Galette (Keks)
AE: LA Chaloupe Fischsuppe, Muschel m. Pineau blanc, Seezunge Müllerin, Île flottant.
G: Muschel provencale (überbacken) Lachs mit Basilikumöl (kalt) Lachs ged. m. Gemüsen und Kräuterbutter Sauce, Île flottant, Pineau, Wein d. Insel
So. 15. Sept. von Oleron ins Perigord
Abfahrt La Chaume 9:40 km 15713
Saintes – Cognac . Angouleme – Perigeux – Les Eyzies ins Perigord
Eyzies ist Zentrum der Prähstorik im Perigord. Lascaux und andere bedeutende prähistorische Stätten in der Nähe, Unterkunft Hotel France.
ME: Picknick an der Straße. Nachmittag Ort angeschaut und Prähist. Museum besucht.
AE: im Hotel. Wein 1994 Bergerac rot
G: Menu 98.- Suppe m. Eierflocken, ger. Lachs m. Dill, Toast, Scheiben v. Hammelfleisch, Gemüse, Pommes Chips, Käse, Eis, Kaffee
H: Salat m. warmen Hühnermägen (Gesiers) u. Walnüssen, Wellfleisch, Pommes Chips, Bohnen Käse, Ile flottant.
Amiens Hotel Ambassador (195 Franc pro Nacht) Ausgaben für Essen 193.80 FF.
Gesamt ohne Hotel 283,80 FF ca. 94,60 DM
So. 3. Sept. – Amiens – Kathedrale, Hortillonnages, Haus von Jules Verne
Besichtigung der Kathedrale ~ 1 ½ Stunden mit Orgelmusik
Spaziergang in Saint Lou
Bootsfahrt in der Hortillonnages = Schwimmende Gärten (40 FF für 1 Std.).
Besichtigung Palais Berny (3 FF Trinkgeld)
Besichtigung Haus von Jules Verne (20 FF)
gekauft 2 x Michelin, 1 Karte, Dias, Buch Kathedrale 131 FF, Café und Brot 34 FF, Essen 152,20 FF
Gesamt ohne Hotel 380,20 FF ~ 126,80 DM
Mo. 4. Sept. – durch die Normandie zum Mont St. Michel
Fahrt durch die Normandie, Wetter gut. 9:00 Abf.
Ab Granville die Bucht von St. Michel entlang bis zum Mont St. Michel. Hotel finden nicht einfach. Dann Unterkunft in Pontorson im Hotel Le Vauban (140.- FF)
Brückengebühr über die Seine Pont de Brotonne 10.- FF,